Laut momentanen Hochrechnungen liegt die ÖVP von Erwin Pröll wieder klar vorne, was auch nicht weiter verwunderlich ist, in Anbetracht der derzeitigen Bundespolitk und Prölls klarem Gegen-Kurs zur SPÖ.
Die SPÖ hat eine fulminante Bauchlandung hingelegt und man muß nun wohl einsehen, daß man mit gebrochenen Wahlversprechen nicht punkten kann. Man kann nur sagen, daß Heidemarie Onodi ohnehin auf verlorenem Posten stand und nun die Suppe der Bundes-SPÖ auslöffeln mußte.
Mit einem Plus von derzeit 5,32% für die FPÖ haben die Niederösterreicher ein klares Zeichen gesetzt und es scheint, als wäre dies ein Vorbote dafür, dass Österreich nun aus einem langen, komatösen Schlaf erwacht. Barbara Rosenkranz hat die Herzen und den Stolz der Wähler erreicht und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
LNÖ, naja, was soll man viel sagen? Derzeit 1.200 von prognostizierten 50.000 Stimmen, klingt nicht gerade nach einem Erdrutschsieg. Dazu sei noch gesagt: Ich halte es nicht für eine gelungene Wahlkampfkampagne, wenn man sich für eine Abschaffung der Deutschkurse und die Forcierung von Moschee-Bauvorhaben einsetzt. Weiters sollte man sich nicht permanent als “der Arme” darstellen, das kommt bei einem Großteil der Bevölkerung eher nicht so gut an.
Sich selbst als Integrationpartei darzustellen und dann nur türkische Emigranten aufzustellen scheint auch etwas unglücklich gewählt zu sein, in Anbetracht der Tatsache, daß wir in Österreich weit mehr verschiedene Volksgruppen wie Polen, Tschechen, Slowaken, Ungarn, Rumänen usw. beheimaten und wieder kommt der bittere Beigeschmack einer reinen Islamistenpartei hoch.
Als Botschaft an die LNÖ sei noch gesagt: Wahre Integration verhindert Aggression. Und unter wahrer Integration verstehen wir Österreicher ganz sicher nicht ihr Parteiprogramm. Das Festhalten an mittelalterlichen Werten und Idealen und das Erzwingen unserer Anpassung an die Lebensweise der Moslems ist kein sicherer Weg in die Zukunft und kann nur Konflikte erzeugen!